Wie lässt sich Microsoft 365 Copilot sinnvoll einsetzen und Mitarbeitende aktiv mitnehmen, um in kurzer Zeit Ergebnisse zu erzielen. Gemeinsam mit novaCapta hat die Ostfriesische Tee Gesellschaft Copilot in einem achtwöchigen Proof of Concept getestet und wertvolle Erkenntnisse für den weiteren KI-Einsatz gewonnen.
OTG: PoC für den M365 Copilot
OTG testet Microsoft 365 Copilot im kompakten Proof of Concept
Herausforderung
Balance zwischen IT-Sicherheit, Datenschutz-Einstellungen und bestmöglicher Nutzung
Verstehen, wo KI im Alltag echten Mehrwert stiftet
Lösung
Proof-of-Concept für M365 Copilot mit 25 Teilnehmenden
Komprimiertes 8-wöchiges Testkonzept mit Kick-Off, Use Case Services und Deep Dives
Interaktive Workshops, Sprechstunden, praxisnahe „Hausaufgaben“ für Teilnehmende und Umfragen für gezieltes Feedback
Mehrwert
Mitarbeitende lernen praxisnah und können Tool-Funktionalitäten direkt anwenden
Vertiefende Erkenntnisse über technische, organisatorische und Rechte-bezogene Anforderungen und Problemstellungen
Wiederverwendbare Methoden und Formate für künftige KI-Projekte geschaffen
Erfahrungen aus dem PoC bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen zu KI-Assistenten
Praxisnah, sicher und begleitet: Der Einstieg in KI mit Microsoft 365 Copilot
Die Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG) wollte frühzeitig verstehen, welchen konkreten Mehrwert KI im Arbeitsalltag liefern kann – ohne dabei Sicherheit, Datenschutz und Governance aus dem Blick zu verlieren. Als traditionsreiches Unternehmen mit hohen Anforderungen an Informationssicherheit und Mitbestimmung war klar: Ein unstrukturierter Rollout von Microsoft 365 Copilot kam nicht infrage. Stattdessen entschied sich die OTG gemeinsam mit novaCapta für einen kompakten, praxisnahen Proof of Concept.
Eine besondere Herausforderung: Der Testzeitraum wurde bewusst kurz gehalten. Innerhalb von acht Wochen galt es, Copilot realistisch zu erproben und relevante Use Cases zu identifizieren. Gleichzeitig wurde die technische Basis geschaffen, um eine sichere Nutzung zu ermöglichen.
Parallel unterstützte novaCapta die OTG bei der Bewertung und Optimierung der technischen Rahmenbedingungen. Schnell wurde deutlich, welche Funktionen durch bestehende Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen eingeschränkt und wo organisatorische oder rechtliche Abstimmungen notwendig waren. Themen wie Datenschutzkonfigurationen und IT-Security erforderten dabei einen sorgfältigen Balanceakt zwischen maximalem Schutz und sinnvoller Funktionalität
Ein kompakter Copilot-PoC mit klarem Fokus auf Praxis
Gemeinsam mit novaCapta startete die OTG einen Proof of Concept mit rund 25 Teilnehmenden aus allen relevanten Fachbereichen. Der Ansatz war bewusst komprimiert und ein klares, strukturiertes Testkonzept entwickelt mit maximal zwei Stunden pro Woche Kapazität seitens der Teilnehmenden. Der PoC begann mit einem Kick-off und einem Envisioning-Workshop, in dem Copilot eingeordnet und Use Cases gesammelt wurden. Darauf aufbauend folgten gezielte Deep Dives, ergänzt durch Use Case Services, Sprechstunden und konkrete „Hausaufgaben“
Die Teilnehmenden sollten Copilot aktiv im Arbeitsalltag einsetzen, eigene Anwendungsfälle einbringen und ihre Erfahrungen teilen. Umfragen nach allen Formaten und Feedbackbögen ermöglichten es, Formate schnell anzupassen und den Nutzen kontinuierlich zu schärfen.
Erkennen, was KI zum Erfolg braucht
Der Mehrwert des Proof of Concept ging weit über das reine „Kennenlernen“ von Copilot hinaus. Die OTG gewann ein klares Verständnis dafür, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Der PoC zeigte, welche Use Cases realistisch sind, wo fehlende Berechtigungen oder Datenquellen den Nutzen begrenzen und wie stark Motivation und Begleitung den Erfolg beeinflussen.
Besonders wertvoll war die Erkenntnis, dass KI nicht „von selbst“ wirkt: Schulungen, wiederkehrende Formate und aktives Enablement sind entscheidend, damit Mitarbeitende die neuen Möglichkeiten wirklich ausschöpfen.
Auf Basis der Ergebnisse konnte die OTG fundierte Entscheidungen treffen, die eigene KI-Strategie weiterentwickeln und somit eine Grundlage für den zukünftigen Einsatz von KI im Unternehmen schaffen. Gleichzeitig hat das Unternehmen gemeinsam mit novaCapta erprobte Methoden, Formate und Vorgehensweisen während des PoC etabliert, die künftig auch in weiteren Projekten genutzt werden. Der Proof of Concept markierte damit keinen Endpunkt, sondern einen strukturierten Einstieg in den nachhaltigen Einsatz von KI für die OTG.
Kundenprofil: Ostfriesische Tee Gesellschaft GmbH & Co. KG
Die Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG) ist ein Familienunternehmen in vierter Generation und Tochterunternehmen der Laurens Spethmann Holding AG & Co. KG. In über 115 Jahren hat OTG ein tiefes Gespür für Kundenbedürfnisse entwickelt und sich als Qualitätsführer etabliert. Mit seinen Marken Meßmer, MILFORD, OnnO Behrends und Yasashi nimmt es eine führende Position im deutschen und europäischen Markt ein.
Eingesetzte Technologien
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Carsten Schulz
Head of Modern Work