Warum ich ein Duales Studium bei der novaCapta begonnen habe

Von Jennifer Wallersheim, Standort Köln

Stand März 2016

Jennifer Wallersheim

Ich bin Jenny und möchte gerne für alle potenziellen Ausbildungsbewerber über meinen Start bei der novaCapta berichten.

Bewerbungsgründe und Vorstellungsgespräch

Zuerst will ich damit beginnen, warum ich mich überhaupt bei der novaCapta beworben habe. Davon abgesehen, dass die novaCapta den Ausbildungsberuf Fachinformatiker/In Richtung Anwendungsentwicklung mit gleichzeitigem Studium der Wirtschaftsinformatik anbietet, was genau das war, was ich suchte, hatte ich einen sehr positiven Eindruck von der Website. Der Punkt „Gründe für novaCapta“ oder die positiven Kununu-Beiträge können da schon sehr überzeugend sein und ich bin froh, sagen zu können, dass diese Punkte auch tatsächlich der Wahrheit entsprechen - wie zum Beispiel die Benefits, insbesondere der Kicker, kostenlose Getränke und täglich frisches Obst oder auch die tolle Arbeitsatmosphäre.

Mir war wichtig, dass mein Ausbildungsbetrieb ein Unternehmen ist, bei dem die Chemie unter den Kollegen stimmt und dass man mit ihnen man auch mal ein Bier nach der Arbeit trinken kann. Dass die Kollegen sich untereinander verstehen, bemerkte ich schon beim Vorstellungsgespräch, es herrschte eine lockere Stimmung, die mich trotz Nervosität sehr beruhigte und ich fühlte mich schnell wohl. Ich muss dazu sagen, dass ich dies von anderen Vorstellungsgesprächen nicht gewohnt war.

Da meine Vorstellungen eines Ausbildungsbetriebes von der novaCapta sogar übertroffen wurden und die anderen Auszubildenden beim Mitarbeitergespräch sehr zufrieden wirkten, entschied ich mich für die novaCapta.

Ausbildungsbeginn

Vor Ausbildungsbeginn hatte ich das Privileg, an der jährlichen Teamreise teilzunehmen. Ich war aufgeregt, viele meiner neuen Kollegen kennenzulernen, aber ich wurde sehr gut aufgenommen und habe mich auf Anhieb mit allen verstanden. Dies vereinfachte den Einstieg in die novaCapta für mich ungemein.

Die erste Zeit in der Ausbildung war für mich sehr fordernd, da ich immer sehr hohe Ansprüche an mich selbst stelle. Die Lernkurve ist besonders am Anfang der Ausbildung sehr steil, danach verteilt sich das Erarbeiten neuer Inhalte gleichmäßiger, was mit Ehrgeiz und Lernwille gut zu meistern ist.

Die Aufgaben, die man in der Ausbildung übertragen bekommt, sind ganz unterschiedlich, je nachdem, was für Projekte aktuell umgesetzt werden. Ich durfte mich bis jetzt um das Testing bei einem größeren Projekt kümmern, mehrere kleine Programmieraufgaben übernehmen und bei der Gestaltung von PoCs austoben. Meine Aufgabe war hierbei, alle möglichen Testfälle, die sich aus der Applikation ergeben, zusammenzustellen, diese in der Anwendung durchzuführen und Fehler aufzunehmen. Alles in allem habe ich also aktiv und selbstständig Qualitätsmanagement betrieben.

Generell ist es so, dass man Aufgaben, die man bekommt, eigenverantwortlich ausführt, aber falls man Fragen hat, geht man einfach auf einen Kollegen zu und bekommt Hilfe. Als positiv empfinde ich zudem, dass man sich als Auszubildender aussuchen kann, ob man mit zu einem Kunden fährt oder nicht - man bekommt also die Möglichkeit, das, was man gemacht, hat auch dem Kunden zu präsentieren. Man wird aber nicht dazu gezwungen. Allerdings ist es eine gute Übung, da man im späteren IT-Consulting-Alltag öfter beim Kunden tätig sein wird.

Das Studium

Die Ausbildung lässt sich gut mit der FOM vereinbaren, denn sie hilft dabei, sowohl das theoretische als auch das praktische Wissen auszubauen. Einiges, das man an der FOM lernt, findet man auch in der Arbeitswelt wieder. Das macht das Studium leichter und verständlicher, als es ohne die parallele Arbeit wäre. Die meisten FOM-Studenten sind allerdings auch schon mit der Ausbildung fertig und besitzen dementsprechend mehr Vorerfahrung.

Man muss sich im Klaren sein, dass es viel Arbeit, ist neben dem Beruf noch zu studieren und es anstrengend sein kann, wenn man in der Woche teilweise erst nach 21 Uhr „Feierabend“ hat. Zudem sollte man sich nach der Arbeit noch regelmäßig mit dem Vorlesungsstoff vertraut machen, um in den Klausurphasen nicht so viel Stress zu haben. Die doppelte Ausbildung ist aber auf jeden Fall zu meistern, wenn man ein gutes Zeitmanagement sowie die Bereitschaft, viel zu leisten, aufbringt. Dadurch kann der eigene Wert auf dem Arbeitsmarkt und auch bei der novaCapta selbst natürlich stark gesteigert werden. Daher lohnt es sich auch, hart dafür zu arbeiten.

Fazit

Das duale Studium bei der novaCapta ist definitiv zu empfehlen, wenn man lernwillig ist und einen gewissen Ehrgeiz mitbringt. Zudem sollte man bereit sein, für das Lernen einen Teil seiner Freizeit zu investieren, um so beruflich besser voranzukommen. Dadurch lernt man in kurzer Zeit sehr viel und wird von Tag zu Tag selbstständiger.